Polnischer Wein muss sich längst nicht mehr hinter den bekannten europäischen Weinländern verstecken. Beim „Weekend Otwartych Winnic Pomorza Zachodniego“ öffnen die Weingüter Westpommerns ihre Tore, nicht in einer Messehalle, sondern dort, wo der Wein entsteht. Mein Weg führte mich zur jungen Familienkellerei Winnica Dębowe Szepty bei Dolice: zwischen Rebreihen, alten Bäumen, Gesprächen und einer bemerkenswert entspannten Form des Weintourismus.
Ein Weinfest, das sich über eine ganze Region verteilt
Vom 14. bis 16. August 2026 fand das „Weekend Otwartych Winnic Pomorza Zachodniego“ statt. Das Wochenende der offenen Weingüter in Westpommern. Der Veranstaltungsflyer führte 22 teilnehmende Betriebe auf. Jedes Weingut öffnete zu eigenen Zeiten und setzte eigene Schwerpunkte. Besucher konnten ihre Route deshalb individuell zusammenstellen und mehrere Weinorte miteinander verbinden.
Das ist der entscheidende Unterschied zu einer klassischen Weinmesse: Nicht die Flasche reist zum Publikum, sondern das Publikum zum Wein. Die Landschaft, die Menschen und die Arbeit im Weinberg werden Teil der Verkostung. Gerade für eine junge Weinregion ist dieses unmittelbare Erlebnis wertvoll. Westpommern präsentiert sich nicht als Kopie etablierter Regionen, sondern entwickelt eine eigene, angenehm unaufgeregte Identität.
Mein Ziel: Winnica Dębowe Szepty
Winnica Dębowe Szepty liegt in Ziemomyśl B in der Gemeinde Dolice, rund 24 Kilometer von Stargard entfernt. Wald, kleine Seen und sanfte Hügel prägen die Umgebung. Schon die Ankunft macht deutlich, weshalb der Wein hier nicht isoliert betrachtet werden kann: Der Weinberg ist Teil einer ländlichen Kulturlandschaft, die Ruhe ausstrahlt und dennoch voller Bewegung ist.
Die Rebzeilen von Winnica Dębowe Szepty bei Ziemomyśl B in Westpommern. Foto: Batin Mumcu
Eine junge Weingeschichte mit familiären Wurzeln
Die Geschichte des Weinguts begann 2021 mit einer Versuchsfläche von 0,3 Hektar. Verschiedene Rebsorten wurden angepflanzt, um herauszufinden, welche unter den örtlichen Bedingungen am besten gedeihen. Weniger als zwei Jahre später wurde die Fläche erweitert. Heute nennt der regionale Winzerverband 3,3 Hektar.
Hinter Dębowe Szepty steht eine Familie: Wojciech und Izabela sowie ihre Töchter Ola und Madzia. Landwirtschaft und Biotechnologie bilden den fachlichen Hintergrund; eine der Schwestern vertiefte ihr Wissen zusätzlich durch ein Studium der Önologie. Diese Verbindung aus landwirtschaftlicher Erfahrung, wissenschaftlicher Neugier und familiärer Zusammenarbeit passt erstaunlich gut zu einem Weingut, das noch am Anfang seiner Geschichte steht.
Der Name „Dębowe Szepty“ bedeutet sinngemäß „Flüstern der Eichen“. Er erinnert an einen mächtigen alten Eichenbaum auf dem Familiengrundstück, der die Kindheit der Schwestern begleitete und heute das Logo des Weinguts prägt. Das ist mehr als eine hübsche Herkunftsgeschichte: Der Baum verbindet Ort, Familie und Marke auf natürliche Weise.
Persönliche Gespräche gehören bei Dębowe Szepty selbstverständlich zum Besuch. Foto: Batin MumcuZu Gast bei Winnica Dębowe Szepty während des Weekends der offenen Weingüter 2026. Foto: Batin Mumcu
Persönliche Gespräche der beiden Schwestern gehören bei Dębowe Szepty selbstverständlich zum Besuch. Foto: Batin Mumcu
Zwischen Rebreihen, Musik und Gesprächen
Während meines Besuchs wirkte Dębowe Szepty nicht wie eine für Gäste hergerichtete Kulisse. Die offene Weinbar, die Reben im Hintergrund, Live-Musik und die vielen Gespräche schufen eine Atmosphäre, in der sich Fachlichkeit und Gastfreundschaft nicht gegenseitig im Weg standen. Man konnte sich mit den Menschen hinter dem Projekt unterhalten, die Weine kennenlernen und anschließend ein paar Schritte durch den Weinberg gehen.
Zum dreitägigen Programm gehörten regionale Speisen, Musik, ein gemeinsames Feuer, ein abendlicher Film sowie Angebote lokaler Produzenten. Der Rückblick des Weinguts fasst das Wochenende treffend zusammen: Entscheidend waren nicht nur die Reben und Flaschen, sondern die Menschen, die miteinander Zeit verbrachten. Genau darin liegt die Stärke dieser Veranstaltungsform.
Rebsorten als Suche nach einer eigenen Handschrift
Die Rebfläche dient weiterhin auch der Beobachtung, welche Sorten sich am Standort langfristig bewähren. Angebaut werden unter anderem Cabernet Cortis, Chardonnay, Hibernal, Johanniter, Muscaris, Pinot Noir, Regent, Riesling, Seyval Blanc, Solaris und Souvignier Gris. Damit treffen klassische Rebsorten auf robuste, für kühlere Anbaugebiete interessante Neuzüchtungen.
Im Sortiment tragen die Weine Namen wie Quercus Elegans, Quercus Patterns, Quercus Mystica, Quercus Compositions und Quercus Harmonia. „Quercus“ ist der lateinische Name der Eiche – auch hier zieht sich die Geschichte des Ortes durch das gesamte Erscheinungsbild. Die Kollektion wirkt modern und eigenständig, ohne ihre Herkunft erklären zu müssen.
Die Weinbar mit aktuellen Abfüllungen von Winnica Dębowe Szepty. Foto: Batin Mumcu
Warum dieses Wochenende mehr als ein Weinfest ist
Das Wochenende der offenen Weingüter zeigt, wie Weintourismus in einer noch jungen Region funktionieren kann. Kleine Betriebe werden sichtbar, Gäste entdecken ländliche Orte abseits der üblichen Reiserouten und regionale Produzenten profitieren voneinander. Statt eines austauschbaren Veranstaltungsformats entsteht ein Netzwerk aus individuellen Gastgebern.
Winnica Dębowe Szepty steht exemplarisch für eine neue Generation polnischer Weingüter: jung, familiär, lernbereit und eng mit ihrer Landschaft verbunden. Das Weekend Otwartych Winnic macht diese Entwicklung erlebbar. Wer Westpommern nur mit Ostsee, Seen und Städten verbindet, sollte künftig auch den Wein einplanen.
Adresse: Winnica Dębowe Szepty, Ziemomyśl B 7, 73-115 Dolice, Polen Besuche: Führungen, Verkostungen und Einkauf nach den aktuellen Angaben des Weinguts Weitere Informationen:Winnica Dębowe Szepty und Winnice Pomorza Zachodniego
Text und Bilder: Batin Mumcu / WEINPILOT. Der Beitrag enthält unbezahlte Werbung durch die Nennung und Verlinkung von Weingütern und Veranstaltern.
Vinitaly and the City Sibari bot ein Programm, das weit über ein klassisches Weinfest hinausging. Drei Abende lang trafen sich in Süditalien im Archäologischen Park von Sibari internationale Weingüter, Sommeliers, Journalisten, Köche, Wissenschaftler und Weininteressierte aufeinander.
Vorträge | Masterclasses | Weintourismus – Eine Reise durch das authentische Kalabrien.
Die Fülle des Programms forderte Entscheidungen. Mehrere Bühnen und Themenbereiche liefen parallel. Gerade darin lag der Reiz: Man konnte zwischen fachlicher Vertiefung, persönlichen Gesprächen, regionaler Küche und in sommerlichen Festivalatmosphären verweilen.
Drei Tage Vinitaly and the City Sibari 2025
Drei Tage Chaos pur! Made in Italy, pronto
Jeder Veranstaltungstag setzte eigene Schwerpunkte. Der Freitag eröffnete den Blick auf Herkunft, Identität und neue Perspektiven für den Weinbau. Am Samstag rückten die großen Weinprofile Kalabriens und ihre geschichtlichen Wurzeln in den Mittelpunkt. Der Sonntag verband regionale Herkunft mit Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Tourismus und künstlicher Intelligenz in der Landwirtschaft. Und am Abend war Nonstop das Festivalprogramm zu bestreiten. So geht Italien! Alles andere ist wie Cappuccino direkt nach dem Lunch.
Zwischen Fachprogramm und Festivalstimmung: Begegnungen vor der Bühne in Sibari. Local Grace Rosanna, Lugrippo – Luca Grippo und Weinpilot Batin Mumcu
Freitag: Herkunft, Aufbruch und die Weine des Südens
Nach der offiziellen Eröffnung begann das Programm mit Gesprächen über Landwirtschaft, Identität und Kooperation. Ein weiterer Schwerpunkt galt der Internationalisierung und dem Weintourismus als Motor für die Entwicklung ländlicher Räume. Auch die Gründung eines neuen Konsortiums zum Schutz des historischen Greco di Bianco DOP wurde vorgestellt.
Es gab diverse Masterclasses diese führten von charakteristischen kalabrischen Weißweinen über italienische Schaumweine nach traditioneller Methode und Top-Champagner Marken bis hin zu den klassischen Herkunftsgebieten der Champagne. Besonders spannend war der Blick auf neue Interpretationen des Gaglioppo und die Entwicklung von Cirò hin zur neuen DOCG in Italien.
Damit stand bereits am ersten Abend jene Frage im Raum, die das gesamte Festival begleitete:
„Wie kann eine junge Weinregion ihre Identität bewahren und zugleich zeitgemäß sein?„
Fachlicher Austausch am Verkostungstisch während einer Masterclass in Sibari.
Batin Mumcu bei der Masterclass Schaumwein Verkostung, während ein Sommelier Wein dem Weinpiloten serviert.
In den Gesprächsformaten ging es außerdem um Roséweine, heroischen Weinbau, Berglagen sowie die Rolle der Frauen in der kalabrischen Weinkultur. Sensorische Spiele und Blindverkostungen lockerten das Fachprogramm auf und machten Weinwissen unmittelbar erlebbar.
Samstag: Gaglioppo, Cirò und Moscato di Saracena
Der zweite Tag stellte die stilistische Vielfalt Kalabriens besonders deutlich heraus. Die Masterclasses „Iconic Calabrian Wines“ und „Vini Reggini“ widmeten sich prägenden Weinen der Region. Greco, Bivongi und die griechisch geprägte Identität des äußersten Südens waren jedoch die Stars der Nacht.
Ein weiterer Höhepunkt war eine Vertikalverkostung des Moscato di Saracena, der als Slow-Food-Presidio zu den eigenständigsten Süßweinen Kalabriens gehört. Solche Verkostungen zeigen, dass die Region nicht auf ein einzelnes Herkunftsgebiet oder eine Rebsorte reduziert werden kann. Küste, Berge, historische Anbaumethoden und lokale Sorten ergeben ein vielfältiges Mosaik.
Auch die Geschichte des Weinbaus wurde ausführlich behandelt. Vorträge beschäftigten sich mit dem kalabrischen Rebsortenerbe, der frühen Verbreitung der Weinrebe sowie den Ursprüngen des Weinbaus in Enotria und Sibari. Die archäologische Umgebung verlieh diesen Themen eine besondere Glaubwürdigkeit. Geschichte wurde nicht abstrakt vermittelt, sondern am Ort ihrer Spuren diskutiert.
Weinberge zwischen kalabrischer Hügellandschaft und Ionischem Meer.
Sonntag: Herkunft trifft Kalabrische Spitzenweine
Am dritten Abend führte die Reise erneut durch die Weinlandschaften des Südens. Kalabrische Spitzenweine, Weißweine aus vulkanischen, höher gelegenen und maritimen Gebieten sowie die Terre di Cosenza DOP standen auf dem Programm. Ergänzt wurden sie durch einen sensorischen Rundgang durch die Olivenölregionen Kalabriens.
Gleichzeitig richtete sich der Blick nach vorn. Das Gespräch „Campi intelligenti“ thematisierte Robotik und künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft. Weitere Runden beschäftigten sich mit regionaler Kompetenz, Tourismus und digitalen Angeboten für die Sibaritide. Historische Themen wie die Pece Brettia und die Weinproduktion im antiken Kalabrien schlugen die Brücke zurück zur Archäologie.
Mit Gesprächen über die Verbindungen zwischen Kalabrien und Albanien erhielt das mediterrane Profil der Veranstaltung eine internationale Dimension. Wein erschien dabei als kulturelle Sprache, die Landschaften, Migration, Handel und gemeinsame Erinnerungen miteinander verbindet.
Regionale Küche mit Mozzarella und viel Olivenoel
Neben dem Wein spielt regionale Küche die tragende Rolle. Köche und Produzenten präsentierten Gerichte und Produkte aus unterschiedlichen Teilen Kalabriens. Themen wie Lieferketten, Biodiversität und die kulinarische Zukunft ländlicher Räume wurden nicht nur besprochen, sondern verkostbar gemacht.
Der Oil Bar widmete sich den Olivenölen der Region zur freien Verkostung, sensorische Analysen und ungewöhnliche Kombinationen mit Gelato, Mozzarella oder Cocktails zeigten die Bandbreite des kalabrischer Kochkunst. So entstand neben der Weinwelt ein zweiter Zugang zur Landwirtschaft und Esskultur der Region.
Kalabrische Spezialitäten zwischen Wein, Olivenöl und regionaler Küche.
Herzhafte Spezialitäten zeigen die bodenständige Vielfalt der kalabrischen Küche.
Die Kalabrische-Küche war der Höhepunkt der Veranstaltung. So frisch so authentisch und so gut.
Herzliche Begegnungen und Gespräche an der gemeinsamen Tafel der internationalen Weinjournalisten. Die Stimmung war sehr ausgelassen.
Fachprogramm und sommerliche Leichtigkeit
Vinitaly and the City Sibari 2025 verband fachliche Tiefe mit einem offenen Festivalcharakter. Im Social Garden trafen Produzenten und Besucher aufeinander.
Weinquiz | Blindverkostungen | Interviews | Chef Talks. Die Live-Sendungen und Konzerte auf diversen Bühnen mit DJ-Sets von Rai Radio 2 begleiteten die Abende jede Nacht.
Vorträge und fachlicher Austausch gehörten zum Programm.
Diese Mischung war entscheidend. Der Wein wurde zur Kulisse und noch blieb er einer kleinen Fachwelt vorbehalten. Damit erreichte das Festival unterschiedliche Zielgruppen, ohne seine inhaltliche Substanz zu verlieren.
Weinpilot Batin Mumcu im persönlichen Austausch mit einem Sommelier.
VIP Area & persönliche Gespräche gehörten ebenso zum Festival wie die heißen Temperaturen noch weit nach Mitternacht.
Herzliche und persönliche Begegnungen prägten die drei Veranstaltungstage. Ciao Ragazzi!
Ausgelassene Abendstimmung auf dem Veranstaltungsgelände bei +35 Grad Nachttemperatur.
Kalabrien als Weinreiseziel
Nach drei Tagen blieb mein Eindruck dieser Weinregion stets authentisch und direkt. Kalabrien verfügt über historische Rebsorten, diverse Landschaften, starke kulinarische Traditionen und ein kulturelles Erbe von internationaler Bedeutung. In Sibari wurden diese Elemente nicht getrennt gezeigt, sondern als zusammenhängende Erzählung. Das hat mich sehr beeindruckt. Aber für ein klassisches Weinland ist es mir in tropischen Sommernächten auf Dauer viel zu heiß. Was mir sicherlich einige gestresste Reben bestätigen können.
Genau darin liegt jedoch auch die Stärke von Vinitaly and the City: Die Veranstaltung machte mich neugierig im Hinblick auf nachhaltige Weinkultur-Aspekte. Ich empfehle Ihnen Kalabrien zu erkunden, lokale Produzenten zu besuchen und die Region mit mehr Zeit, entschleunigt zu genießen.
Eine Weinverkostung zwischen römischen Mauern und kostbaren Mosaiken:
Mein Besuch in der Römischen Villa von Casignana gehörte zu den eindrucksvollsten Stationen meiner Kalabrienreise. Ich nahm an einer Führung durch die archäologische Fundstätte teil und verkostete dort authentische Weine der Region. Die Verbindung von Geschichte, Kunst und Weinkultur hat mich tief beeindruckt.
Casignana liegt in der Locride im Süden Kalabriens. Die Überreste der Villa erzählen vom luxuriösen Leben einer wohlhabenden römischen Familie. Gleichzeitig verweisen Amphorenfunde und Darstellungen in den Mosaiken auf eine mögliche Verbindung zum Weinhandel. So bekam die Verkostung an diesem Ort eine historische Dimension, die weit über das Glas hinausreichte.
Die Verbindung von Geschichte, Kunst und Weinkultur hat mich tief beeindruckt.
Batin Mumcu · WEINPILOT
Römische Villa von Casignana: Wo Wein auf Geschichte trifft
Bei einer Weinverkostung entscheidet normalerweise der Inhalt des Glases über den ersten Eindruck. In Casignana war es anders. Die archäologische Umgebung wurde selbst zu einem Teil der Erfahrung. Während ich die Weine probierte, befand ich mich an einem Ort, an dem möglicherweise bereits vor vielen Jahrhunderten Wein gehandelt und genossen wurde.
Nach Einschätzung der Archäologen gehörte die Anlage vermutlich einer bedeutenden Patrizierfamilie. Der außergewöhnliche Reichtum der verwendeten Materialien spricht für ihren hohen gesellschaftlichen Rang. Zahlreiche Fragmente römischer Amphoren und einzelne Motive der Mosaiken stützen die Vermutung, dass die Besitzer auch mit dem Weinhandel verbunden waren.
Eine luxuriöse Villa im Herzen der Locride
Die Villa entstand wahrscheinlich im 1. Jahrhundert n. Chr. auf einem Gebiet, das bereits in griechischer Zeit genutzt worden war. Ihre größte Blüte erreichte sie im 4. Jahrhundert. Die erhaltenen Räume lassen erkennen, wie repräsentativ der Landsitz einst gestaltet gewesen sein muss.
Die Anlage war nicht nur Wohnort, sondern Ausdruck von Wohlstand, Bildung und weitreichenden Handelsbeziehungen. Marmor aus verschiedenen Regionen des Römischen Reiches, aufwendige Bodenbilder und ein großzügiger Bäderkomplex machten den gesellschaftlichen Anspruch der Besitzer sichtbar.
Der erhaltene Bäderkomplex mit römischen Mauern und Mosaikböden.
Ein großflächiger geometrischer Mosaikboden der Villa.
Die Mosaike von Casignana
Besonders berühmt ist die Römische Villa von Casignana für ihre Mosaikböden. Sie zählen zu den bedeutendsten römischen Mosaiken Kalabriens. Stilistische Parallelen führen nach Nordafrika, vor allem in die Gebiete des heutigen Tunesiens und des antiken Tripolitaniens.
Die unterschiedlichen Ausführungen dokumentieren mehrere Bau- und Ausstattungsphasen. Ältere Böden bestehen aus weißen und grünen Mosaiksteinen. Spätere Arbeiten verwenden kleinere, farbige Tesserae und wirken dadurch feiner und differenzierter. Diese Entwicklung lässt sich bei der Führung unmittelbar nachvollziehen.
Mich beeindruckte nicht nur die handwerkliche Präzision. Die Mosaiken vermitteln ein Gefühl für den ästhetischen Anspruch der Menschen, die hier direkt am Meer lebten. Trotz ihres Alters besitzen Farben, Formen und Kompositionen noch immer eine erstaunliche Präsenz.
Detail eines figürlichen Mosaiks aus der Römischen Villa von Casignana.
Freigelegte Mosaikflächen innerhalb der archäologischen Fundstätte.
Calidarium, Tepidarium und Frigidarium
Ein zentraler Bestandteil der Villa war der Bäderkomplex. Seine Raumfolge entsprach der klassischen römischen Badekultur. Das Calidarium war beheizt, das Tepidarium diente als temperierter Übergangsraum und das Frigidarium sorgte für die Abkühlung.
Auch diese Räume waren reich ausgestattet. Neben den Mosaiken gab es Marmorintarsien und Wandverkleidungen aus kostbarem Stein, der aus weit entfernten Gebieten Asiens und Afrikas stammte. Die Ausstattung zeigt, wie eng die Locride mit den wirtschaftlichen und kulturellen Netzwerken des Römischen Reiches verbunden war.
Eine zufällige Entdeckung im Jahr 1963
Die Villa blieb über viele Jahrhunderte verborgen. Erst 1963 kamen bei Arbeiten für eine Wasserleitung zufällig Teile des Gebäudes und erste Mosaikböden ans Licht. Danach begann die zuständige archäologische Behörde mit der systematischen Untersuchung des Bäderbereichs.
Dass ein Fund von dieser Bedeutung durch Bauarbeiten entdeckt wurde, gehört zu den faszinierenden Wendungen der Archäologie. Unter einer scheinbar gewöhnlichen Landschaft lag ein außergewöhnliches Zeugnis römischer Wohn- und Lebenskultur.
Die Führung durch die archäologische Fundstätte
Die Führung half mir, aus einzelnen Mauern und Böden wieder eine zusammenhängende Villa entstehen zu lassen. Erst durch die Erklärung der Raumfunktionen, der Materialien und der verschiedenen Bauphasen wurde die ursprüngliche Dimension der Anlage verständlich.
Gleichzeitig blieb genügend Raum für die eigene Vorstellungskraft. Archäologische Orte wirken besonders stark, wenn sie nicht nur Daten vermitteln, sondern eine Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellen. In Casignana gelang genau das.
Weinkultur zwischen Antike und Gegenwart
Die Umgebung von Casignana ist bis heute Weinland. In der Region wird unter anderem der traditionsreiche Greco di Bianco erzeugt. Die Verbindung zwischen der modernen Verkostung, den Amphorenfunden und der vermuteten Handelstätigkeit der römischen Besitzer machte den Besuch für mich als Sommelier und Weinreisejournalist besonders wertvoll.
Kalabrische Weine vor der Kulisse der römischen Ausgrabungen.
Die vorbereitete Verkostung zwischen den Mauern der antiken Villa.
Genau solche Orte zeigen, warum eine Weinreise immer auch eine Reise durch Geschichte und Kultur ist.
Batin Mumcu · WEINPILOT
Wein erschien hier nicht als isoliertes Produkt. Er wurde zum Teil einer langen Kulturgeschichte, geprägt von Landwirtschaft, Handel, Gastlichkeit und Genuss. Genau solche Orte zeigen, warum eine Weinreise immer auch eine Reise durch Geschichte und Kultur ist.
Bolgheri & Weintourismus: „Eine exklusive Weinreise zwischen Sassicaia, Meer und mediterraner Lebensart„
Traumhaft schöner Sonnenuntergang auf der Terrasse bei La Ceserina im Bolgheri Hinterland.
Ein natürliches Amphitheater aus sanften Hügeln, mediterranen Wäldern und dazu der permanente Blick auf das glitzernde Tyrrhenische Meer:
„Bolgheri ist eine Weinregion, die man nicht einfach besucht, man erlebt sie mit allen Sinnen“(Zitat: Weinpilot)
Die toskanische Küstenlandschaft rund um die Gemeinde Castagneto Carducci hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Reiseziele für internationale Weinliebhaber entwickelt. Hier treffen außergewöhnliche Natur, historische Weintraditionen, Spitzenweine und eine moderne Form des Weintourismusaufeinander.
Als Weinreise-Journalist durfte ich diese außergewöhnliche Region intensiv kennenlernen und hinter die Kulissen einer Weinlandschaft blicken, die weltweit für Ikonen wie Sassicaia und Ornellaia bekannt ist. Dabei wurde mir deutlich: Der Erfolg von Bolgheri basiert nicht nur auf großen Weinen, sondern vor allem auf den Menschen, den Geschichten und den authentischen Erlebnissen, die diese Region für Besucher bereithält.
Über professionelle Weintourismus-Netzwerke erhielt ich diese besondere Einladung, Bolgheri aus einer ganz persönlichen Perspektive zu entdecken. Das Programm führte mich zu historischen Kellern, renommierten Weingütern, exklusiven Verkostungen und kulinarischen Erlebnissen zwischen Weinbergen und Meer.
Diese Reise zeigte mir eindrucksvoll: Bolgheri ist heute eine der spannendsten Wein und Tourismus Destinationen für anspruchsvolle Weinreisende in Italien. Aber überzeugen Sie sich selbst in meinem Artikel: „Bolgheri & Weintoursimus“ vom Zusammenspiel spektakulärer Natur und weltberühmten Weingütern in der Gemeinde Castagneto Carducci in der wunderschönen Toskana.
Los geht´s!
Bolgheri: Wo Weinberge auf das Tyrrhenische Meer treffen
Die besondere Faszination dieser Region beginnt mit ihrer Landschaft. Die Weinberge liegen eingebettet zwischen der toskanischen Küste und den sanften Hügeln des Hinterlandes. Das Zusammenspiel aus Meeresnähe, mediterranem Klima und vielfältigen Böden schafft ideale Bedingungen für internationale Rebsorten.
Der Blick von der Tenuta Argentiera auf das Tyrrhenische Meer zeigt die Vielfalt dieser Region.
Das Gebiet der Bolgheri DOC befindet sich in der Gemeinde Castagneto Carducci und umfasst insgesamt 11.734 Hektar. Davon sind 1.379 Hektar mit Weinreben bepflanzt. Die wichtigsten Rebsorten sind Cabernet Sauvignon mit 37,5 Prozent, Merlot mit 25,6 Prozent und Cabernet Franc mit 22,8 Prozent.
Die Landschaft ist geprägt von einem außergewöhnlichen Verhältnis zwischen Natur und Landwirtschaft: Rund 54 Prozent der Fläche bestehen aus Wald, 15 Prozent aus Weinbergen und 10 Prozent aus Olivenhainen. Diese Balance macht Bolgheri nicht nur zu einer bedeutenden Weinregion, sondern auch zu einem einzigartigen Naturerlebnis.
Genau diese Verbindung aus Wein, Landschaft und Lebensqualität ist die Grundlage für den modernen Weintourismus in Bolgheri.
Vom Küstengebiet zur internationalen Weinlegende
Die Geschichte Bolgheris ist eng mit der Entwicklung großer Visionen verbunden. Schon die Etrusker und später die Römer prägten diese Region. Über Jahrhunderte beeinflussten Familien wie die Della Gherardesca die Entwicklung dieser Landschaft.
Die wohl berühmteste Tenuta San Guido wirkt wie ein Magnet für alle Weinfreunde und Bolgheri Touristen.
Der internationale Durchbruch begann jedoch mit einer neuen Idee: der Kultivierung französischer Rebsorten an der toskanischen Küste. Die Tenuta San Guido und der Sassicaia veränderten die Wahrnehmung italienischer Spitzenweine nachhaltig. Aus einem lokalen Experiment entstand einer der berühmtesten Weine der Welt.
Der Weinpilot zu Besuch in der berühmten Tenuta San Guido in der Toskana Bolgheri.
Auch die rechtliche Anerkennung entwickelte sich Schritt für Schritt:
1983 erhielt Bolgheri die DOC-Anerkennung für Weiß- und Roséweine.
1994 folgte die DOC-Regelung für Rotweine.
1995 wurde das Consorzio gegründet.
2013 erhielt Bolgheri Sassicaia eine eigene DOC-Regelung.
Heute steht Bolgheri weltweit für Eleganz, Qualität und die erfolgreiche Verbindung von Tradition und Innovation.
Meine persönliche Weinreise durch Bolgheri: War auch eine Begegnungen mit den Menschen hinter den Weinen
Der wahre Charakter einer Weinregion zeigt sich nicht nur im Glas, sondern vor allem durch die Begegnungen vor Ort. Diese beschreibe ich gerne als gelebte Weinkultur. Genau aus diesem Grund spielt der Weintourismus in Bolgheri eine so wichtige Rolle. Diese Philosophischen-Gedanken kamen mir beim Dinner zum Sonnenuntergang auf der Terrasse bei La Cesarina
Beim Dinner zum Sonnenuntergang auf der Terrasse bei La Cesarina fällt der Blick auf das Wesentliche
Castello Bolgheri: Geschichte im historischen Fasskeller
Zu Gast im Castello Bolgheri bei Federico Zileri Dal Verme und seinem beeindruckenden Weinkeller im Schloss.
Eine meiner ersten besonderen Stationen in der Region war der Besuch im Castello Bolgheri beim Weingut Präsidenten Federico Zileri Dal Verme. Zwischen historischen Mauern und beeindruckenden Fassanlagen wurde in meinem Interview mit dem Präsidenten deutlich, wie eng Geschichte und Weinbau in dieser Region miteinander verbunden sind.
Nach exklusiver Verkostung im historischen Fasskeller und einen tiefen Einblick in die Philosophie des Weinguts, folgte anschließend ein besonderes Dinner in der zum Schloss angrenzenden Enoteca Tognoni. Ein Erlebnis, bei dem Wein, regionale Küche und Atmosphäre perfekt miteinander verschmolzen.
Tenuta San Guido: Eine Begegnung mit der Legende Sassicaia
Ein Höhepunkt meiner Reise war neben der Masterclass im Headquarter der Tenuta San Guido die Verkostung der Jahrgänge 2022 und 2023 der aktuellen Premium Kollektion der DOC Bolgheri Sassicaia. Spannend auch die Geschichte hinter einem der bekanntesten italienischen Weine kennenlernen.
Der Bolgheri Sassicaia DOC besitzt weltweit eine Sonderstellung erklärte mir der Directore der Bolgheri DOCDaniele Parri. Die Trauben stammen aus einem klar definierten Gebiet nahe Bolgheri, der Wein besteht zu mindestens 80 Prozent aus Cabernet Sauvignon und muss mindestens zwei Jahre reifen, davon mindestens 18 Monate in 225-Liter french barriques.
Eine Besonderheit: Alle Weinberge des Sassicaia befinden sich im Besitz der Tenuta San Guido wie mir der Direttore Generale & CEO Carlo Paoli im Interview bestätigte. Damit gilt Bolgheri Sassicaia als einzige italienische Monopole-Appellation.
MyDegustation Notes:
2022 Sassicaia San Guido DOC Bolgheri Sassicaia
Trotz Belüftung und Öffnung der Rotwein Flasche im Vorfeld, in angenehmer Raumtemperatur, präsentierte sich der 2022er Jahrgang noch eher bedeckt und verschlossen. Die Premium Qualität zeigte sich jedoch durch einen vollen Mundraum und fasettenreicher Komplexität am Gaumen. Fruchtnoten von edler Kirsche in Kombination mit Waldnoten dazu balsamisch ätherischen Kräuter wie Minze, Salbei und Eukalyptus beeindruckten mit dezenter Vanille Note, bedingt durch die Fasslagerung, im endlosen Finale. Dieser Rotwein hat sehr viel Potential und braucht noch einige Jahre Flaschen-Reifezeit um sein volles Potential auszuspielen.
Elene Brachini (Head of Communication), Alessio Bartolomei (Celler Master), Matilde Gentili (Winemaker), Carlo Paoli (CEO & Winemaking Director). Herzhaftes Dinner mit 2023 Sassicaia San Guido in der Tat ein Perfect Match!
Argentiera Winery: Moderne Architektur und mediterraner Genuss
Die Tenuta Argentiera zeigte mir eine weitere faszinierende Facette von Bolgheri. Bei einer geführten Tour durch das Weingut mit der Verkaufsleiterin der Vinothek Isabelle Benedetti erhielt ich einzigartige Einblicke in die spannende Weingut Arbeit die hinter den besonderen Weinen steht. Ein anschließender Light Lunch mit moderierter Verkostung durch den Weingut Direktor Rapsini Leonardo machte deutlich, wie stark hier Weinkultur, Terroir und mediterraner Lebensstil miteinander verbunden sind.
Der Blick über die Argentiera Weinberge in Richtung Küste mit der Vulkaninsel Capri im Hintergrund, vermittelt genau dieses Gefühl, welches Bolgheri so besonders macht: eine perfekte Verbindung von Natur und Genuss.
Mit der Führung durch das Weingut und einem kurzen Besuch im Weinkeller, verzauberte mich das Weingut Argentiera im Anschluss zusätzlich mit einem genialen light Lunch, zu dem ich die aktuellen Jahrgänge verkosten konnte.
Cantina Grattamacco: Die Vielfalt von Bolgheri entdecken
Bei Grattamacco durfte ich eine weitere Facette dieser Weinregion kennenlernen. Besonders beeindruckend waren die hochwertigen Weißweine der Cantina, die zeigen, dass Bolgheri weit mehr zu bieten hat als seine berühmten Premium Rotweine.
Diese landschaftliche Vielfalt macht die Region für Weinreisende besonders spannend: Jeder Besuch eröffnet neue Perspektiven erzählte mir Michela Bartalini die als Estate Representative für das Weingut Grattamacco tätig ist.
MyDegustation Notes:
2024 Vermentino Cantina Grattamacco DOC Bolgheri
Flüssiges Gold! Beim Blick in das Weißweinglas beeindruckt mich der Glanz von Goldener Farbe. Dieser Weißwein ist bedingt durch seine frische Säure eigentlich mehr einem kontinentalen cool Klima einzuordnen. Um so überraschender das hier im mediterranen Raum solche Ergebnisse erzielt werden. Ein Blick auf das Landschaftsbild macht klar: der Einfluss von Wald und frischer Meeresbrise sorgt für eine knackige Säure im Wein. Die Rebsorte Vermentino kennt genau sein Terroir und zeigt sich in diesem Weißwein von seiner schönsten Seite. Frucht und Süße sind hier perfect ausbalanciert und lassen keine Fragen offen diesen Wein als Premium Produkt zu klassifizieren.
Perfect Wine & Food Match!
Der 2024er Vermentino von der Cantina Grattamacco passt hervorragend zu den handgemachten Ravioli italienischer Hausfrauen-Art, die mit Ricotta und Spinat gefüllt sind, und sich am Gaumen zu einer dritten himmlischen Dimension in Hinblick auf die Sensorik entfaltet.
Die Cantina Grattamacco Kollektion, hat mich mehr als beeindruckt. Und ist somit meine Bolgheri Neuentdeckung.
Naturerlebnis und Kulinarik: Mehr als nur Wein
Ein moderner Weintourismus lebt nicht allein von Verkostungen. Er verbindet Wein mit Landschaft, Kultur und regionaler Küche. Eine geführte Wander-Tour durch die küstennahen Weinberge mit Vogelbeobachtungen im Padule Bolgheri Natural Reserve zeigten mir zusätzlich die außergewöhnliche und beeindruckende Naturvielfalt dieser besonderen Region.
Das Padule di Blgheri Wildlife Refuge in der Toskana Bolgheri ist Italiens erstes privates Naturschutzgebiet. Die über 500 Hektar große WWF-Oase liegt in der Gemeinde Castagneto Carducci und bietet Sümpfe, Wälder und Dünen, die ein Lebensraum für mehr als 250 Vogelarten und seltene Säugetiere sind.
Den perfekten Abschluss meiner Weintourismus Reise bildeten diverse Gourmet-Erlebnisse am Meer, beispielsweise ein Dinner bei Sonnenuntergang im Santa Lucia Beach Restaurant. Hier wird spürbar, warum Bolgheri für viele Besucher zu einer unvergesslichen Reiseerfahrung wird.
Mein Fazit: Bolgheri ein internationales Vorbild für Weintourismus
Die Entwicklung der Region zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich moderner Weintourismus funktionieren kann. In den vergangenen drei Jahren wurden durchschnittlich rund sieben Millionen Flaschen Bolgheri DOC produziert. Das Konsortium zählt 77 Mitgliedsbetriebe. 56 Prozent der Weine werden exportiert, 44 Prozent bleiben auf dem italienischen Markt. Ein gigantisches Potential wenn alle modernen Weintourismus Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind.
„Eine genaue Statistik über die Anzahl der jährlichen Weintouristen die Bolgheri besuchen wird aktuell nicht separat ausgewiesen. Die Entwicklung der Region zeigt jedoch eindrucksvoll, welchen Stellenwert der Weintourismus inzwischen in der Küstenregion besitzt und Weinliebhaber aus aller Welt magisch anzieht.
Campastrello Sport Resort war die Basis Location während meiner Bolgheri Weinreise.
Was ist entscheidend für den Erfolg?
Die wichtigsten internationalen Märkte für Bolgheri sind unter anderem die USA, Schweiz, Deutschland, Kanada, Großbritannien und Japan. Entscheidend für den Erfolg, ist die Fähigkeit, Besuchern authentische Geschichten zu vermitteln: die Menschen hinter den Weinen, die Landschaft, die Traditionen und die italienische Leidenschaft für Qualität zu unterstreichen.
Schlussbemerkung: Bolgheri muss man erleben
Meine Reise durch Bolgheri hat gezeigt, dass diese Region weit mehr ist als die Heimat berühmter Weine. Hier entsteht ein einzigartiges Gesamterlebnis aus Spitzenwein, mediterraner Landschaft, kulinarischem Genuss und persönlicher Begegnung.
Bolgheri gehört ganz klar zu den faszinierendsten Weintourismus Zielen auf diesem Planeten.
Für Weinliebhaber die Italien authentisch entdecken möchten, gehört Bolgheri definitiv zu den faszinierendsten Weintourismus zielen Europas. | Text und Bilder: Batin Mumcu
BIO Prof | Batin Mumcu The Weinpilot Batin Mumcu is a Berlin-based international wine travel journalist, sommelier, and founder of the media platform www.weinpilot.com With over 1.2 million annual readers and a global industry network, he specializes in wine, gastronomy, tourism and event destination storytelling. He is a published author, international wine judge, and member of professional press associations. Mr. Mumcu brings deep expertise at the intersection of journalism, tourism, hotel and premium lifestyle content. Any questions? Just send an email: moc.t1791666597olipn1791666597iew@u1791666597cmum.1791666597nitab1791666597
WEINPILOT YouTube Video Interviews aus Bolgheri 2026
WEINPILOT-Interviewpartner aus Bolgheri 2026 (oben von links): Carlo Paoli, CEO & Winemaking Director der Tenuta San Guido; Elena Brachini, Head of Image & Communication der Tenuta San Guido; Michela Bartalini, Estate Representative von Grattamacco. Unten von links: Leonardo Raspini, General Manager der Tenuta Argentiera; Federico Zileri Dal Verme, Eigentümer des Castello di Bolgheri; Daniele Parri, Direktor des Consorzio per la Tutela dei Vini DOC Bolgheri e DOC Bolgheri Sassicaia.
Dieser Artikel ist ein Blog Artikel mit Text und Bildern von Batin Mumcu für www.weinpilot.com und wurde im Rahmen der Initiative Promo.Vi.To. (Associazione per la Promozione del Vino Toscano) realisiert. Das Projekt wird im Zuge der Maßnahme SRG10 ANNO 2023 zur „Förderung von Qualitätsprodukten“ kofinanziert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), die Europäische Union, die Repubblica Italiana sowie die Region Toscana (Entwicklung des ländlichen Raums der Toskana 2023–2027).
Die Qualität und Vielfalt dieser geschützten Ursprungsbezeichnungen wird getragen von den starken toskanischen Schutzkonsortien, zu denen unter anderem gehören:
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